

Gebäude wie dieses alte Bauernhaus, errichtet Ende des 18. Jahrhunderts haben immer einen ganz eigentümlichen Scharme.
Vielfach liegt es an den liebevollen Details, die zur heutigen Architektur als verspielt angesehen werden oder an den ungewohnten Raumhöhen. Bevor man das Objekt dann aber so richtig genießen kann, sind vielfach erhebliche Anstrengungen zu bewältigen.
In diesem Fall fiel die Fassade, bzw das Fugenbild der selbigen, dem kundigen Auge negativ auf. Bedingt durch eine fehlende Horizontalsperre hatte eindringende Feuchte den Fugen stark zugesetzt. Das Mauerwerk selber zeigte erhebliche Ausblühungen auf, die eine umfangreiche Sanierung der Fassade erforderlich machte.
Zur Sanierung der Fassade musste die alte und defekte Fuge entfernt und durch eine neue ersetzt werden. Nach der Reinigung des Mauerwerkes konnten wir die Fassade durch Hydrophobieren vor weiterer witterungsbedingter Feuchtigkeit schützen. Zum Schutz vor aufsteigender Feuchte im Mauerwerk, wurde die defekte Horizontalsperre, durch eine nachträgliche eingebrachte Horizontalsperre aus Edelstahlplatten, ersetzt. Die innen liegenden Wandflächen wurden mit einem salzspeichernden Sanierputz neu aufgebaut.
Die Nutzungsänderung vom Bauernhaus zum großzügigen Wohnhaus scheint in diesem Fall ohne Einschränkungen gelungen zu sein.
Die dauerhaften Abdichtungen und weitere nachhaltige Sanierungsmaßnahmen lassen dieses Gebäude auf Dauer in einem einwandfreien Zustand präsentieren.